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Sehenswürdigkeiten


Wasserfall

Es lohnt sich, den Wasserfall zu besichtigen. Viele Jahre lang war er sehr geheimnisumwittert, da niemand wusste, woher das Wasser stammt, das da fliesst. Im Juni stürzen bis zu 6'000 Liter pro Sekunde aus dem Fels. Es gab bereits Forscher, die bei Trockenzeit einen Einstieg in den Wasserfall wagten. Sie sind bis zu einem unterirdischen "Seelein" vorgedrungen, das dort existiert.


Burgruine "Ballavuarda"

In Jaun gab es eine Burg - es konnte jedoch bis heute nicht festgestellt werden, wann diese erbaut wurde. Die Ruine der vermutlich 1407 zerstörten Burg befand sich zwischen dem Euschelstal und dem Oberbach oberhalb der Hauptstrasse auf ca. 1180 m Höhe. Im April 1979 stürzte die letzte verbliebene Mauer ein. Der französische Name von Jaun -Bellegarde - stammt offensichtlich von dieser Burg her. In letzter Zeit wurde der verbleibende Rest der Ruine befestigt, so dass der schöne Aussichtspunkt  weiterhin erhalten bleibt.


Die Kirchen von Jaun

Alte Kirche

Die kleinere Kirche, genannt "Alte Kirche", wurde als erste erbaut, wahrscheinlich im 11. oder 12. Jahrhundert. Um 1908 wurde eine neue Kirche erbaut, zum Teil, weil das neue Gotteshaus geräumiger und weniger der Feuchtigkeit ausgesetzt war, zum anderen Teil, weil es vor allem repräsentabler als der alte Kirchenbau sein sollte. Heute dient die "Neue Kirche" als Gotteshaus, die "Alte Kirche" wurde umgebaut in das heutige "Cantorama", das Haus des Gesanges. Verlangen Sie dazu einen Prospekt im Verkehrsbüro.

Neue Kirche

  • Kirchenpatron: St. Stephanus
  • Erbaut 1908 - 1910
  • Einweihung 1910
  • Renovation 1963 und 1988 - 93

Friedhof von Jaun und Im Fang

Einzigartige Grabkreuze aus Holz mit Schnitzereien

Vielleicht haben Sie unseren schönen Friedhof mit den handgeschnitzten Kreuzen schon entdeckt.  Die Kreuze wurden grösstenteils von Walter Cottier hergestellt, der sich diese Kunst selber angeeignet hat. Meistens stellen die Kreuze den Beruf oder ein Hobby des Verstorbenen dar. Vereinzelt sind sogar die Verstorbenen abgebildet. Jedes Kreuz ist mit einer Christusfigur versehen, die ebenfalls von Walter Cottier stammt. Der Künstler ist 1995 verstorben. Einige junge Nachfolger führen mit Erfolg dieses Kunsthandwerk weiter.


Kirche Im Fang

Das Dorf "Im Fang" gehört zur Gemeinde Jaun, besitzt ebenfalls eine Kirche. Auch dort wird regelmässig die Heilige Messe gelesen.

  • Kirchenpatron: St. Joseph
  • Erbaut 1868 - 1870
  • Einweihung 1871
  • Renovation 2000 

 


Kapellen

In Jaun gibt es nicht nur zwei Kirchen - es gibt auch noch einige Kapellen:

  • Antoniuskapelle im Kappelboden, Jaun
  • Marienkapelle im Weibelsried, Jaun
  • Kapelle Cottier, Im Fang
  • Kapelle im Kleinen Mung, Im Fang
Auf der Internetseite der Pfarrei Jaun werden zwei Kapellen näher umschrieben: www.pfarrei-jaun.ch
 

Grossmutterloch 

In den Wintermonaten durchbricht die Sonne in den Gastlosen blitzartig und wie ein Feuerball ein schmales Felsfenster und zeichnet helle Flecken in den Schnee. Nähere Infos hier.